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Allgemeine Überlegungen und Recherche
Um den nötigen Marktüberblick zu gewinnen, bin ich im November 1998 in verschiedenen Telefonläden und Kaufhäuser gewesen. Dort habe ich mir angesehen, welche Produkte angeboten werden. Außerdem besorgte ich mir Zeitschriften wie Connect, Handy spezial, PC Online, Stiftung Warentest, ComputerBild, Telefon, Elektronik, Tomorrow, TeleTalk, Computer Telephony, NetInvestor, Gateway, c't und einige andere, um mir von der technischen Seite ein Bild machen zu können. Weiterhin fand ich in fast allen Zeitungen, Zeitschriften und im Internet Artikel, die sich mit Telefongeräten, Tarifen oder dem Telefonieren auseinandersetzten. Ich durchstöberte Kataloge der Firmen Conrad, der Dt. Telekom, Riedlbauer, ELV und anderer Versandhäuser. Ausgehend von verschiedenen Telefontests, versuchte ich nicht nur die Gesamtwertung zu betrachten, sondern herauszufinden, welche Telefone durch besondere Ausstattung und Handhabung auffielen. In diesem Punkt waren die Testergebnisse der Zeitschrift Connect hilfreich, weil sie nach mehreren Kategorien unterscheiden und tabellarisch die unterschiedlichen Ergebnisse auflisten. Nach meinen Marktbeobachtungen sind zwar nicht alle Firmen und Geräte vertreten und eine völlige Unparteilichkeit ist auf Grund von Werbeanzeigen nicht garantiert. Die Zeitschrift hat aber in den letzten Jahren viele Geräte getestet und veröffentlicht die gesammelten Ergebnisse nach Telefontypen tabellarisch in jeder Ausgaben. Die Stiftung Warentest testet in ähnlicher Form in größeren Abständen Telefone nach Typen. Auf Grund der Vorgaben und einer Liste von Herstellernnamen, die ich in den verschieden Publikationen gefunden hatte, versuchte ich zur Ergänzung, die aktuellen Daten im Internet direkt bei den Herstellern zu finden. Das war nicht immer erfolgreich, konkretisierte aber meine gesammelte Wunschliste. Drei Telefonarten, schnurloses Telefon, ISDN-Telefon und Mobilfunktelefon kamen in die bevorzugte Auswahl. Neuere Entwicklungen sind angekündigt und vereinzelt auf dem Markt. Sie haben bis jetzt keine größere Verbreitung gefunden. Der Versuch von Nokia einen Communicator zu erhalten, hatte leider keinen Erfolg. Die Version von Philips, Organizer und Telefon zu verbinden, ist nur in englischer Version erhältlich. In meinem Schreiben, daß im Anhang dokumentiert ist, bat ich um ein Produkt "mit dem neusten Entwicklungsstand im Bereich Menüführung und Funktionsvielfalt". Auf Anraten bezog ich mich aber auf ein bestimmtes Produkt, das auf Grund meiner Recherche als das aktuellste und von Seiten der Presse als das beste Produkt der entsprechenden Firma beschrieben wurde. In den späteren Verhandlungen wäre es möglich gewesen, auch Geräte zu erhalten, die noch nicht auf dem Markt zu finden sind. Für die entsprechenden Firmen wäre die Vorstellung von Nachteil gewesen, weil die neuen Geräte vorzeitig Einblick in Marketing und Firmenpolitik geboten hätten. Selbst wenn ich mit meiner Arbeit damit der Entwicklung etwas hinterher arbeite, kann ich im Augenblick nur so ein breites Spektrum des Marktes betrachten. Sehr unterschiedliche Firmen haben mich freundlicherweise unterstützt, indem sie mir weitgehend kostenlos für ein paar Wochen ihre Geräte zur Verfügung gestellt haben. Ich möchte mich an dieser Stelle für die Hilfe vielmals bedanken. Ich hoffe auch, daß sie nicht nur das Lob für präsentierte Produkt sehen, sondern auch die aufgezeigten Schwachstellen oder Änderungsvorstellungen nicht als Nachteil, sondern als Chance sehen und nutzen können. Kein Produkt ist so perfekt, daß es sich nicht noch verbessern ließe. Ein Produkt ist eben immer auch ein Produkt seiner Zeit. |
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Inhaltsverzeichnis
© Martin Storck - Telefonieren in digitalen Netzwerken - Diplomarbeit TU Berlin 1999